Vita

Vita

Julia Kunert wurde 1977 in Radebeul geboren. Nach dem Abitur studierte sie Kunstgeschichte und Geschichte (TU Dresden) und Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Namenforschung (Universität Leipzig). 2002 erfolgreiche Magisterprüfung im Fach Theaterwissenschaft bei Prof. Theo Girshausen.

Parallel zum Studium gastierte Julia Kunert von 1999 bis 2002 als Dramaturgie- und Regieassistentin am Staatsschauspiel Dresden. Hier war vor allem die enge Zusammenarbeit mit Chefdramaturgin Heike Müller-Merten und den Regisseuren Hasko Weber und Niels-Peter Rudolph prägend. Zusammen mit Dramaturg Frederik Zeugke entwickelte sie vier abendfüllende Themenabende „samst@g-nachT“ für das Schlosstheater (Interimspielstätte), bei denen sie auch kleinere szenische Einrichtungen übernahm. 2002 gab Julia Kunert ebenfalls am Staatsschauspiel Dresden ihr Regiedebüt mit “HOWIE THE ROOKIE” (O’Rowe).

Von 2002-2006 folgte ein Engagement am Theater Krefeld Mönchengladbach als Regieassistentin und Regisseurin. Als Assistentin arbeitete sie eng mit den Regisseuren Jens Pesel, Carsten Bodinus und Siegfried Bühr zusammen und brachte selbst sechs Inszenierungen heraus – u.a. die viel beachtete Uraufführung von „Blueprint. Duett für einen Zwilling“ (Reese/Kerner).

In der Spielzeit 2006/2007 wurde sie als künstlerische Assistentin des DEPOT X-Leiters Frederik Zeugke ans Schauspiel Stuttgart engagiert und übernahm u.a. die Produktionsleitung des zweiwöchigen internationalen Festivals DEPOT X MEMO, welches sich thematisch der Erinnerungsfähigkeit des Menschen widmete.

Seit 2007 arbeitet Julia Kunert als freiberufliche Regisseurin u.a. für die Vereinigten Bühnen Krefeld Mönchengladbach, das Schauspiel Chemnitz, das Grillo-Theater Essen, das Theater Paderborn, das Theater Konstanz, das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin und mit freien Theatergruppen.
Julia Kunert scheut dabei keine Spartengrenzen, sowohl im Schauspiel, Kinder-und Jugendtheater, Kabarett, Musiktheater und im Figurentheater sind Inszenierungen entstanden.
Zunehmend schreibt sie auch selbst Liederabende und Theaterfassungen, wie zum Beispiel „Anne Frank Tagebuch“, „Wie Findus zu Pettersson kam“ nach Nordqvist, „König Ubu“ nach Jarry, „Ich glaub, ne Dame werd ich nie“, „Herzchaos“ oder „Cabaret Größenwahn“.

Neben ihrer Arbeit als Regisseurin ist Julia Kunert als Schauspieldozentin und seit 2014 als freie Autorin u.a. für das Schweriner Kulturjournal „Wohin heute“ tätig.